Die Pforte der Einweihung

Achtes Bild

Szenenfotos aus der Probenarbeit - Capesius und Johannes
Capesius und Johannes

Ein Zimmer in rosenrotem Grundton - dasselbe Zimmer wie für das erste Bild. Johannes, Maria, Capesius; Strader.

Mittlerweile sind drei Jahre vergangen. Johannes hat sich Capesius als Student angeschlossen, um mehr über die Geistesgeschichte der Menschheit zu erfahren. Auch seine künstlerische Schaffenskraft ist wieder voll erwacht und zwar auf völlig neue Weise, indem er nun seine Bilder aus dem unmittelbaren geistigen Erleben schöpft. Soeben hat er ein Porträt von Capesius vollendet, durch das dessen geistige Wesenheit so klar und tief zum Ausdruck kommt, das dieser nur staunen kann. Strader ist von dem Gemälde nicht weniger beeindruckt, doch quält es ihn zugleich, da er sich nicht erklären kann, aus welcher Quelle Johannes seine Kunst schöpft und an die Wirklichkeit der geistigen Welt vermag er nicht zu glauben. Verwirrt und beunruhigt stürzt er davon und Capesius folgt seinem Freund. Johannes offenbart nun Maria, wie ihm bei der Gestaltung des Bildes gewisse Eindrücke von früheren Erdenleben des Capesius den Pinsel geführt haben.